Montag, 19. November 2007
Wasser von oben, von unten, Wasser ueberall!
Wer die Niagarafaelle gesehen hat, kennt nur die verkleinerte Ausgabe dieses Naturschauspiels, das sich wieder einmal nicht in Worte fassen laesst.
Iguazu, die argentinische Seite




Iguazu, die brasilianische Seite
Iguazu, die argentinische Seite
Hier oeffneten sich nicht die Schleusen des groessten Wasserkraftwerkes der Welt, Itaipu (Gemeinschaftsprojekt von Brasilien und Paraguay), sondern die Schleusen des Himmels
Sonntag, 11. November 2007
Im Sueden Uruguays
Mittwoch, 7. November 2007
Auf der anderen Seite des Rio de la Plata
Wir verliessen das laute Buenos Aires und fuhren eine Stunde mit dem Schiff ins beschauliche Colonia del Sacramento (Uruguay). Das Aufregendste hier war ein nicht funktionierender Geldautomat.
Das Wochenende verbrachten wir in einer Cabaña (Wochenendhaeuschen) auf einer gruenen Wiese in der Naehe des Flusses, auf den Weiden schwarz-weiss-braungefleckte Rinder. Der Rio de la Plata wirkte fuer uns wie ein Meer, denn die Sonne versank am fernen Horizont im Wasser. Hier erholten wir uns von der heissen Halloween-Nacht in der Jugendherberge in Buenos Aires.
Montevideo, die Hauptstadt mit dem klangvollen, verheissungsvollen Namen, klappt um 8 Uhr abends die Gehsteige hoch. Das wirklich Kribbelnde hier: Strassenkinder, die nicht ganz ungefaehrlich scheinen.
Kultur- und "Nacht-"Leben gab es dann doch noch!
In einem kleinen Restaurant wurde eine Tangotanzstunde zwischen 8.30 Uhr und 9.30 Uhr gegeben.
Im Teatro Solis, einem verkleinerten Nachbau der Mailaender Scala, wurde ein Konzert veranstaltet unter dem Motto: "Festival de Musica Iberoamericana".
Und ab 1.00 Uhr nachts wurden wir mit Bossa Nova und Tango eingelullt, schliesslich aber mit Rapmusik beschallt, die zu frueher Morgenstunde nun doch nur noch nervend war.
Das Wochenende verbrachten wir in einer Cabaña (Wochenendhaeuschen) auf einer gruenen Wiese in der Naehe des Flusses, auf den Weiden schwarz-weiss-braungefleckte Rinder. Der Rio de la Plata wirkte fuer uns wie ein Meer, denn die Sonne versank am fernen Horizont im Wasser. Hier erholten wir uns von der heissen Halloween-Nacht in der Jugendherberge in Buenos Aires.
Montevideo, die Hauptstadt mit dem klangvollen, verheissungsvollen Namen, klappt um 8 Uhr abends die Gehsteige hoch. Das wirklich Kribbelnde hier: Strassenkinder, die nicht ganz ungefaehrlich scheinen.
Kultur- und "Nacht-"Leben gab es dann doch noch!
In einem kleinen Restaurant wurde eine Tangotanzstunde zwischen 8.30 Uhr und 9.30 Uhr gegeben.
Im Teatro Solis, einem verkleinerten Nachbau der Mailaender Scala, wurde ein Konzert veranstaltet unter dem Motto: "Festival de Musica Iberoamericana".
Und ab 1.00 Uhr nachts wurden wir mit Bossa Nova und Tango eingelullt, schliesslich aber mit Rapmusik beschallt, die zu frueher Morgenstunde nun doch nur noch nervend war.
Donnerstag, 1. November 2007
Buenos Aires
Der erste Eindruck (ausser Regen): gruen, gruen, gruen. Unsere Augen trauten dem Anblick kaum. Buenos Aires und die Umgebung bestehen aus Wiesen, Alleen, Baeumen, Parks ...
Neu war: Buenos Aires praesentierte sich uns wie eine der franzoesischen oder spanischen Metropolen.
Was fehlte? Die Indiofrauen, die schon morgens um 6 ihr Gemuese feilbieten. Die Schuhputzer, die eigentlich in der Schule sein sollten. Die vielen Moto- und Tritaxis. Die Strassen der Schuster, der Schneider, der Drucker. Im Prinzip all das Exotische, an das wir uns so gewoehnt hatten.
Buenos Aires glaenzt mit Stadtvierteln, die so touristisch sind, dass wir ihrer fast schon ueberdruessig werden. Das Hafengebiet ist "aufgemotzt" und sieht aus wie eine Mischung aus London Docks und Sydney Opera House.
Zu Beginn war es eine Erleichterung fuer uns, nicht mehr staendig angebettelt zu werden, doch ganz schnell merkten wir, dass uns unter der bunt gemischten Bevoelkerung die Indios fehlten. Wir "gringas" fallen nicht mehr auf.
Was fasziniert? Tango fast ueberall - ob im Theater, auf einer Plaza oder auf der Strasse.
Neu war: Buenos Aires praesentierte sich uns wie eine der franzoesischen oder spanischen Metropolen.
Was fehlte? Die Indiofrauen, die schon morgens um 6 ihr Gemuese feilbieten. Die Schuhputzer, die eigentlich in der Schule sein sollten. Die vielen Moto- und Tritaxis. Die Strassen der Schuster, der Schneider, der Drucker. Im Prinzip all das Exotische, an das wir uns so gewoehnt hatten.
Buenos Aires glaenzt mit Stadtvierteln, die so touristisch sind, dass wir ihrer fast schon ueberdruessig werden. Das Hafengebiet ist "aufgemotzt" und sieht aus wie eine Mischung aus London Docks und Sydney Opera House.
Zu Beginn war es eine Erleichterung fuer uns, nicht mehr staendig angebettelt zu werden, doch ganz schnell merkten wir, dass uns unter der bunt gemischten Bevoelkerung die Indios fehlten. Wir "gringas" fallen nicht mehr auf.
Was fasziniert? Tango fast ueberall - ob im Theater, auf einer Plaza oder auf der Strasse.
Vom Pollo- und Cuyland ins Land von Pizza und Pasta
Die Menschen in Chile, Peru, Bolivien und Argentinien ernaehren sich ueberwiegend vom Federvieh. Empfehlung fast jeder Kneipe: Pollo con arroz, pollo con papas, sopa con pollo.
Als eine besondere Delikatesse wird in Peru das Meerschweinchen (cuy) angepriesen. Abgesehen davon, dass es aehnlich wie Huehnchen schmeckt, konnten wir dem Fettbauch nichts abgewinnen.
Trucha (Forelle) wird vor allem in Peru und Bolivien als delikate Alternative serviert. "A la plancha" (gegrillt) hat sie uns besonders gut geschmeckt.
Hoert man Argentinien, denkt jeder an Steak. Weit gefehlt! Hier beherrschen Pizza und Pasta die Speisekarte. Die (zwangsweise) ausreiselustigen Italiener brachten auch in diesen Teil der Erde ihre Spezialitaeten.
Trotzdem kamen wir noch in den Genuss des Steaks. Jedoch nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Statt einer "Schuhsohle" wurde uns eine Platte mit unzaehligen Fleischstuecken gereicht. "Papp" konnten wir zum Schluss nicht mehr sagen!
Im Uebrigen, Wein ist Luxus! Die Restaurantpreise stehen denen in Deutschland nicht nach.
Als eine besondere Delikatesse wird in Peru das Meerschweinchen (cuy) angepriesen. Abgesehen davon, dass es aehnlich wie Huehnchen schmeckt, konnten wir dem Fettbauch nichts abgewinnen.
Trucha (Forelle) wird vor allem in Peru und Bolivien als delikate Alternative serviert. "A la plancha" (gegrillt) hat sie uns besonders gut geschmeckt.
Hoert man Argentinien, denkt jeder an Steak. Weit gefehlt! Hier beherrschen Pizza und Pasta die Speisekarte. Die (zwangsweise) ausreiselustigen Italiener brachten auch in diesen Teil der Erde ihre Spezialitaeten.
Trotzdem kamen wir noch in den Genuss des Steaks. Jedoch nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Statt einer "Schuhsohle" wurde uns eine Platte mit unzaehligen Fleischstuecken gereicht. "Papp" konnten wir zum Schluss nicht mehr sagen!
Im Uebrigen, Wein ist Luxus! Die Restaurantpreise stehen denen in Deutschland nicht nach.
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